Wohnraumschaffung.                   

Eine übergeordnete Aufgabe für das wachsende Berlin                                                                                                       

Schon vor 2014 war der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bewusst: Berlin braucht als wachsende Metropole zusätzlichen Wohnungsbau. Als Ziel wurden 30.000 neue Wohnungen in einer Legislaturperiode definiert. Dabei wurde der Fokus auch auf eine Innenentwicklung gelegt: „Eine Nachverdichtung soll nicht nur attraktiven Wohnraum hervorbringen, sondern auch dazu beitragen, die spezifischen Qualitäten von Quartieren in Wert zu setzen, Freiräume aufzuwerten und Monostrukturen zu lebendigen, urbanen Räumen weiterzuentwickeln.“ (Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen)

Kooperation mit den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften

Mit den städtischen Wohnungsbaugesellschaften sind in der Folge Formen für das zukunftsfähige Wohnen in der gemischten Stadt gesucht worden. Daraufhin haben die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften den Wohnungsneubau in großem Umfang wieder aufgenommen. Sie verfolgen dabei die energieeffiziente Gebäudesanierung, Klimaschutz sowie die Anpassung Ihrer Wohnungsbestände an die Anforderungen des demografischen Wandels. Im Ergebnis gab es auch das Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten, ein Erfolg für Bestandsmieter. Weitere Informationen zur Kooperation mit den Wohnungsbaugesellschaften erhalten Sie hier und hier sowie in dieser Broschüre der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen.

Die Rolle der HOWOGE

Die HOWOGE als landeseigenes Wohnungsbauunternehmen hat die Aufgabe für breite Schichten der Bevölkerung bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Neben einer nachhaltigen Bestandsentwicklung ist die HOWOGE durch ihren Gesellschafter, dem Land Berlin, aufgefordert, rund 6.000 Wohnungen allein bis 2021 neu zu bauen. Davon sind bereits etwas mehr als 1.000 Wohnungen fertiggestellt, über 2.000 Wohnungen befinden sich derzeit im Bau. Besonders das Bauen in bestehenden Nachbarschaften bedeutet eine Herausforderung für alle Beteiligten. Die HOWOGE stellt sich dieser Aufgabe und unterstützt den Prozess der Bürgerbeteiligung in zahlreichen Verfahren und Formaten von der Bürgerinformation bis hin zu dialogorientierten, komplexen Beteiligungsverfahren. Weitere Informationen zur HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH erhalten Sie hier und auf der Website der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH.

Was sagt der Koalitionsvertrag dazu?

Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern soll bei Neubauvorhaben gesucht werden. Dies findet seinen besonderen Niederschlag im aktuellen Koalitionsvertrag: „Für eine maßvolle Nachverdichtung von bestehenden Wohnquartieren ist eine frühzeitige Einbeziehung der Bewohnerschaft unabdingbar. Die Koalition unterstützt hierfür die Aufstellung von Bebauungsplänen als Regelinstrument, um die Qualität zu sichern und die Regeln der kooperativen Baulandentwicklung anzuwenden.“ (Quelle: Seite 32 des Koalitionsvertrages der Koalition aus SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/Die Grünen)