(c) CKRS Architekten

 

Die HOWOGE hat im Jahr 2016 auf der Grundlage einer im Bezirk vorgestellten Machbarkeitsstudie zur städtebaulichen Ergänzung   des Wohngebiets an der Ilsestraße  ein Vergabeverfahren zur Auswahl eines Architekturbüros gestartet. Gewinner des Verfahrens waren die Büros CKRS Architekten aus Berlin und chora blau Landschaftsarchitektur aus Hannover. Dabei sind durch die Stellung der Bestandsgebäude zueinander drei Teilbereiche als Blockinnenräume bezeichnet worden. Diese bieten das Potenzial für eine sensible Nachverdichtung. Die neuen Gebäude sollen sich den Bestandsgebäuden unterordnen und diese räumlich ergänzen. Die neuen Gebäude haben vier oder fünf Geschosse und sind immer niedriger als die Bestandsgebäude. Sie werden über einen Wohnhof erschlossen, der an das bestehende Wegenetz angeschlossen wird. Durch das Einfügen der Wohnhäuser in das Blockinnere entstehen Bereiche, die dem menschlichen Maßstab angemessener erscheinen. In der Mitte des Quartiers, an der Schnittstelle aller Wegebeziehungen, bildet ein neuer Quartiersplatz das Zentrum der kleinen Nachbarschaften. Baulich begrenzt wird dieser Platz durch einen mehrgeschossigen Baukörper. Dieser Standort eignet sich für die Unterbringung gemeinschaftlicher Funktionen. Daher befinden sich dort im Erdgeschoss die Kita sowie Bereiche für gemeinschaftliches Wohnen in den oberen Geschossen.

Dieser Entwurf wurde der BVV-Ausschuss-Sitzung Ökologische Stadtentwicklung vorgestellt und im Bezirksamt beraten. Auf Initiative des Stadtplanungsamtes wurde der Entwurf überarbeitet und in den Baumassen deutlich reduziert. Diese reduzierte Variante bildet die Grundlage für den vorliegenden Bebauungsplan-Entwurf.